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Schönburger Landbote
Energiespartipps
Effizienzverbesserung sowie der verantwortungsbewusste Umgang mit Energie haben für uns einen hohen Stellenwert. Ein verantwortungsvolles Verhalten im Haushalt kann bereits dazu beitragen, dass Sie bares Geld sparen. Denn gerade im Haushalt bieten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit geringem Aufwand Kosten zu reduzieren. Wir haben für Sie wichtige Dinge zusammengestellt, die Sie beachten sollten, um umweltbewusst zu handeln und Kosten zu senken.
Geräteanschaffung
Bei der Anschaffung neuer Geräte sollte auch auf die Energieeffizienzklasse Rücksicht genommen werden, denn die höheren Anschaffungskosten gleichen sich schnell mit den eingesparten Stromkosten bei der Verwendung des Gerätes wieder aus.
Die Energieeffizienz wird in den Buchstaben "A+" bis "G" ausgewiesen und gibt an wie hoch der Energieverbrauch einer Waschmaschine pro Wäsche je Kilogramm verbraucht. "A+"-Geräte sind am sparsamsten und verbrauchen weniger als 0,19 kWh/k. Weitere Tipps und Infos zum Thema Energieeffizienz von Hausgeräten erhalten Sie auf der Internetseite www.ganz-einfach-energiesparen.de .
Kochen
Beim Kochen sollte der Deckel auf dem Topf belassen werden. So bleibt die Hitze im Gefäß. Dies spart nicht nur Energie sondern auch Zeit. Darüber hinaus kann man bei den heutigen Elektroöfen die Nachwärme der Kochstelle nutzen und Kosten sparen.
So ist es möglich, einfach 5-10 Minuten vor Ende der notwendigen Garzeit den Herd auszuschalten und die noch vorhandene Wärme für die Fertigstellung zu verwenden. Achten Sie aber auch auf die Größe des Topfes den Sie verwenden, denn dieser sollte nicht kleiner sein als die Kochstelle selbst.
Durch die ungenutzte Fläche der Herdplatte geht Wärme und damit Energie ungenutzt verloren. Für die Zubereitung von Speisen im Backofen ist häufig eine Vorwärmzeit angegeben. Diese Phase ist nicht zwingend erforderlich auch wenn es im Rezept so angegeben ist. Die Verlängerung der Garzeit kann zur Einsparung der Energiekosten im Haushalt beitragen.
Heizen
Eine ordnungsgemäße Beheizung im Winter ist ein wichtiger Verhaltensmaßstab für ein behagliches Wohnklima, besonders in den kalten Monaten des Jahres. Denn ein verantwortungsbewusstes Heizverhalten kann dazu beitragen, dass Sie bares Geld sparen.
Stellen oder hängen Sie nichts direkt vor die Heizflächen und achten Sie darauf, dass Möbelstücke im Raum mit ausreichendem Abstand von 10 cm zur Außenwand platziert werden, damit die warme Luft gleichmäßig im Wohnraum zirkulieren kann.
Darüber hinaus ist es jedoch auch wichtig, dass die Temperaturen in den Wohnräumen von mindestens 20°C und in den Schlafräumen von 17°C nicht unterschritten werden.
Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auf der Homepage des Umweltbundesamtes unter www.umweltbundesamt.de
Lüften
Richtiges Lüften und eine ordnungsgemäße Beheizung im Winter sind wichtige Verhaltensmaßstäbe für ein behagliches Wohnklima, besonders in den kalten Monaten des Jahres. Darüber hinaus spart dieses Verhalten Energiekosten und ermöglicht ein Wohnen unter hygienischen Bedingungen.
Regelmäßiges Lüften der bewohnten Räume ist sowohl aus hygienischen als auch aus gesundheitlichen Gründen ein besonders wichtiger Bestandteil des Wohnverhaltens. Im Detail bedeutet dies, dass in den bewohnten Räumen mehrmals am Tag 5 bis 10 Minuten die Fenster weit geöffnet werden sollten.
Besonders nach dem Kochen und Baden sind die betreffenden Räume kurz und intensiv zu lüften. Denn gerade dieses sogenannte „Stosslüften" ist effektiver und energiesparender als eine längere Kippstellung der Fenster. Denn dadurch kann gezielt ein Austausch der Luftmassen und damit die Beseitigung überschüssiger Feuchtigkeit bewerkstelligt werden.
Stand by-Modus
Elektrogeräte sollten nicht in im Stand-by-Betrieb belassen werden. Denn gerade wenn man denkt, dass das Gerät ausgeschalten ist und keine Stromzufuhr mehr benötigt, wird es aus dem Stromnetz bespeist und erhöht ihren Stromverbrauch unbemerkt kontinuierlich.
Aus diesem Grund ist die sinnvollste Methode um eine unnützen Verbrauch zu vermeiden, den Stecker aus der Steckdose zu ziehen oder über eine regulierbare Steckdosenleiste die Geräte ein- und auszuschalten.
Waschen
Beim Waschen in der Maschine ist es besser für den Energieverbrauch wenn diese immer entsprechend der Herstellerangaben genutzt wird. Damit lassen sich die Anzahlen der Waschmaschinennutzungen reduzieren und die Energieleistungen optimieren.
Bei wenig verschmutzter Wäsche lohnt es sich die Spartaste der Waschmaschine zu verwenden. Von den eingestellten Temperaturen reichen bei normaler Wäsche bereits 30°C oder 40°C aus. Denn je mehr Temperatur eingestellt wird, umso höher ist der Energieaufwand für die Erhitzung der Wassermenge.
Bei der Reinigungskraft der modernen Waschmittel kann man bei normal verschmutzter Wäsche auch auf die Vorwäsche verzichten und bares Geld sparen.
